QuFast CPEs
ADSL Übersicht:
ADSL lite:
- Datenrate bis 1,5 Mbit/s Downstream
- keine Splitter möglich
ADSL Annex A:
- ADSL over Pots
nur Pots Splitter möglich (Übertragung einer a/b Schnittstelle)
ADSL Annex B:
- ADSL over ISDN
Applikationsbeispiel:
Derzeit verfügbare QuFast Network - Terminals (CPEs):
| Produktname |
DSL-Typ |
Bridge |
Router |
USB |
Ethernet |
| |
|
|
|
|
|
QuFast ADSL L2-CPE
|
ADSL |
X |
- |
X |
- |
QuFast ADSL L3-CPE
|
ADSL |
X |
X |
X |
X |
QuFast ADSL L3-CPE-E
|
ADSL |
X |
- |
- |
X |
QuFast SHDSL L3-CPE
|
SHDSL |
X |
X |
- |
X |
QuFast SHDSL CPE-4
|
SHDSL |
X |
- |
- |
X |
QuFast VDSL CPE
|
VDSL |
X |
- |
- |
X |
QuFast SHDSL 60
|
SHDSL |
X |
- |
- |
X |
QuFast SHDSL 60-E1
|
SHDSL |
X |
- |
- |
X |
Einzelheiten zur U-R2 Schnitttstelle:
Die DTAG musste im Jahr 2001 die Spezifikation der sogenannten U-R2 Schnittstelle offenlegen.
In dem folgenden Applikationsbild ist die Lage der U-R2 Schnittstelle zu sehen. Es ist die 2-Draht Schnittstelle auf der Teilnehmerseite zwischen Splitter und Modem (Network Terminal) für den Breitbandzugang zum Internet-Serviceprovider:
Die Spezifikation der U-R2 Schnittstelle lehnt sich an die Empfehlung G.992.1 der ITU-T an. Für Europa ist vorwiegend Annex B gültig, um den jeweils landesspezifischen Gegebenheiten des Schmalbandnetzes genüge zu tun.
Während in Deutschland ADSL over ISDN sehr verbreitet ist, wird z.B. in den USA wegen der dort geringen ISDN - Verbreitung der Annex A (ADSL over POTS) angewendet.
Das Ziel, die breitbandige Teilnehmerschnittstelle in ihren Paramentern festzulegen, wurde mit der U-R2 Spezifikation gemäß ITU-T erreicht. Wesentliche Parameter sind u.a.:
- ITU-T G.992.1, Annex B kompatbel
- RJ-45 Steckverbingung am Splitter
- 2-Draht verpolungsicherer Anschluß
- keine Beeinflussung von schmalbandigen Frequenzen kleiner 138 kHz
Geforderte Reichweiten sind:
- 864 kbit/s Downstream und 160 kbit/s Upstream bei 2800m Reichweite
- 6016 kbit/s Downstream und 575 kbit/s Upstream 1600m Reichweite
Als Leitungscodierung wird DMT verwendet (Discrete Multi Tone). Dieses Verfahren verwendet gemäß ihrer Namensgebung parallele Trägerfrequenzen - bis zu 256 - zur Übertragung der Bits. Je nach Leitungsparametern und Übertragungs- geschwindigkeit werden die optimalen Trägerfrequenzen im Handshake zu Beginn der Verbindung vereinbart und dann selektiert.
Der ITU-T Standard sieht Übertragungsraten von bis zu 1 Mbit/s Upstream und bis zu 8 Mbit/s Downstream (DSLAM zum Teilnehmer) vor.
Für die erzielbaren Reichweiten in der Praxis kann man von ca. 2,5 bis 3 km auf den üblichen Kupferdoppeladern mit 0,4 mm Aderndurchmesser ausgehen.


